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Herzlich Willkommen!

Herzlich willkommen auf der Homepage der Marion-Dönhoff-Realschule, Brühl/Ketsch.

Wir wünschen viel Spaß beim Stöbern!

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Tag der offenen Tür

Tag der offenen Tür (Sa, 11.02.2023)

Man wusste gar nicht, wohin man zuerst schauen sollte: In jeder Ecke des Schulhauses warteten kulinarische, optische und fachspezifische Attraktionen auf die Viertklässler, die den Samstagvormittag nutzten, um die Marion-Dönhoff-Realschule erstmals zu beschnuppern. Und das darf durchaus wörtlich genommen werden: die Schulküche fand man auch mit geschlossenen Augen, denn der Duft der frischgebackenen Dönhoff-Cookies wies dem hungrigen Besucher ganz von alleine den Weg! Auch die gesunden Leckereien des Schülercafés, geführt von Schulsozialarbeiter Sebastian Köppe, und das große Angebot vitaminreicher Speisen der hauseigenen Caféteria des Ehepaars Güven sorgten dafür, dass die jungen Besucher die Schulhausführungen gestärkt und gutgelaunt durchlaufen konnten. SchülerInnen und LehrerInnen der MDRS geleiteten die Gäste von Tür zu Tür zu den einzelnen Stationen und standen als Ansprechpartner zur Verfügung. Aber auch in den einzelnen Räumen der unterschiedlichen Fachschaften wurde keiner alleingelassen; hier wurden die Grundschüler und ihre Eltern wieder von Lehrern und Schülern begrüßt, die interessante Vorführungen, Ausstellungen, Versuche und Mitmachstationen aller Art für sie vorbereitet hatten: Wem gelingt es, das Gehörmemory zu lösen? Wer kann das Puzzle zum Wasserkreislauf richtig legen? Wie kann ich einen Schaumkuss zum Platzen bringen? Und wie fühlt es sich wohl an, wenn ich die riesige Achatschnecke auf meine Hand nehme? All das konnte herausgefunden werden in den einzelnen Fachräumen der Biologie, Chemie und Physik.





Auch handwerkliches Geschick konnten die Gäste unter Beweis stellen: Im Technikbereich wurde gelötet, gesägt und gefräst; in den Kunsträumen durften eigene Lesezeichen kreiert werden und in Raum 306 gar die ersten Worte auf Französisch von Madame von Conrady erlernt werden! Außerdem kamen die Jungen und Mädchen dort in den Genuss eines kleinen Theaterstücks („Au Marché), in dem eindrucksvoll vor Augen geführt wurde, wie viel man nach nur einem halben Jahr Französisch bereits in der Fremdsprache sagen kann. 

Die Werbetrommel wurde auch im Fach Musik gerührt: Jürgen Stöckers und Otfrid Kromers Gitarrenklasse versprachen „We will rock you!“ – und das taten sie! Ihre rhythmische Bühnenversion ließ die Zuhörer mitnicken, und auch die Schulband erhielt viel Applaus für ihre fast gleichnamige Version des bekannten Sportfreunde-Stiller-Songs. 

Dass Martin Jendritzki ein Schulleiter zum Anfassen ist, durften die jungen Besucher immer wieder erleben: Nachdem der Chef wichtige Infos zum Ablauf der ersten Schulwochen, zum Stundenplan und zum Anmeldeprozedere gegeben hatte, unterstützt von seinem Konrektorenteam Kerstin Dobhan und Daniel Gérard sowie von Sekretärin Andrea Heckmann, mischte er sich immer wieder unters Volk, so dass man ihn mal beim Experimentieren, mal beim Badmintonrundlauf in der Sporthalle antraf.

Gegen Ende der Veranstaltung hatten die Eltern die Gelegenheit, Termine für die Anmeldungen ihrer Kinder mit Sekretärin Andrea Heckmannn zu vereinbaren. 
Bestimmt gibt es ein Wiedersehen mit ganz vielen jungen Gesichtern, wenn im September vier neue fünfte Klassen gebildet werden. 

PuC

Weihnachtstürenaktion

Weihnachtstürenaktion der SMV im Dezember 2022

„Die Tür macht hoch, die Tor‘ macht weit!“ – so lautet normalerweise die erste Zeile eines bekannten Weihnachtsliedes. 
Die SMV machte daraus kurzerhand ein „Die Tür‘ macht bunt!“ daraus und rief alle Klassen der MDRS dazu auf, ihre Klassenzimmertüren weihnachtlich-kreativ zu verzieren.
Fast alle Klasse folgten dem Aufruf und nutzten jede freie Minute in der Vorweihnachtszeit, um ihre Tür so einfallsreich wie möglich zu gestalten. Da wurde geschnitten, gezeichnet, gefaltet und geklebt; sogar Lichterketten wurden miteingearbeitet! Von Woche zu Woche wurden die Gänge weihnachtlicher, und es wurde neugierig beäugt, was die Nachbarsklasse so alles bewerkstelligte.
Am letzten Tag vor den Weihnachtsferien war es dann so weit: Die Jury der SMV begutachtete alle Türen und fällte schließlich ein Urteil:


(Abb.: 1. Platz, Klasse 9d)

Den ersten Preis erhielt die Klasse 9d für ihre komplett in Eigenregie erstellte Tür, die einen Weihnachtsbaum samt Geschenken unterm Sternenhimmel zeigte. Zur Belohnung dürfen sich die Jugendlichen im Sommer über einen Ausflug ins Brühler Freibad freuen. 
Ihre winterlich dekorierte Tür, die die gesamte Klasse beim Schlittenfahren im Schnee abbildete, brachte den Schülerinnen und Schülern der 6d den zweiten Platz ein. Hier gefiel der Jury sicherlich auch die Tatsache, dass sich alle Mädchen und Jungen mit einem kleinen Foto eingebracht hatten.


(Abb.: 2.Platz, Klasse 6d)

Auf den dritten Platz kam die Klasse 8e mit ihrer Version eines ausgesprochen modebewussten Weihnachtsmannes. Ob es der Dolce-und-Gabbana-Gürtel war oder aber der von innen beleuchtete, eindrucksvolle Rauschebart, der die Jury besonders beeindruckte, bleibt wohl ihr Geheimnis!


(Abb.: 3. Platz, Klasse 8e)

Bei der Fülle an schön gestalteten Türen hätte die Jury gut und gern noch 10 weitere Türen prämieren können! 

PuC

Streitschlichterausbildung

Beginn der Streitschlichterausbildung am 03.02. und 04.02.2023

Am besten ist es natürlich, wenn sie gar nicht gebraucht werden, aber falls doch, ist man an der MDRS froh, dass es sie gibt: Die Streitschlichter, also SchülerInnen, die immer dann zur Stelle sind, wenn die Stimmung kippt und der Ton rauer wird. 
Damit der Nachwuchs an gut ausgebildeten Schlichtern nicht versiegt, rüsten Johanna Dehoust, Linda Wolfart und Sebastian Köppe vierzehn interessierte Jugendliche aus der siebten und achten Jahrgangsstufe mit dem nötigen Know-how für diesen anspruchsvollen Job aus. 

Im Rahmen eines zweitätigen Kurses, der den Auftakt zu einer regelmäßigen Schulung durch das Lehrerinnen-Sozialarbeiter-Team bildet, wurde der Frage nachgegangen, welche Fähigkeiten und Eigenschaften ein guter Streitschlichter mitbringen sollte. Außerdem wurden Techniken der Gesprächsleitung vermittelt, die für eine erfolgreiche Konfliktbewältigung unerlässlich sind; schließlich sollen am Ende beide Parteien gut mir der vereinbarten Lösung leben können!
Anders als ein Richter dürfen die Vermittler dabei keine Urteile fällen und Strafen verhängen, sondern sollen Lösungsgespräche anbieten und gemeinsam mit allen Beteiligten Wege aus dem Konflikt aufzeigen. 
Dass die angehenden MediatorInnen ihre Arbeit sehr ernst nehmen, zeigt allein die Tatsache, dass sie bereit waren, für den Einstieg in die Ausbildung sogar ihren Samstag zu opfern!
Die Jugendlichen erwartet ein breites Aufgabenfeld: Neben ihrer Tätigkeit als Streitschlichter sollen sie ab September den neuen Fünftklässlern als Paten und feste Ansprechpartner zugeteilt werden, um den jeweiligen Klassenlehrern zur Hand zu gehen und kleinere Konflikte zwischen den Kindern niedrigschwellig zu lösen. Damit ein Vertrauensverhältnis aufgebaut werden kann, dürfen die „Großen“ in den ersten zwei bis drei Schulwochen immer wieder am Unterricht und an diversen Ausflügen und Veranstaltungen ihrer „Kleinen“ teilnehmen. So soll den Neulingen die Gelegenheit gegeben werden, bei Streitigkeiten innerhalb der Klasse zunächst auf „ihre“ älteren Schülerpaten zurückgreifen, statt sofort den Klassenlehrer aufzusuchen. Für jede Klasse sind momentan drei Paten vorgesehen. 
Selbstverständlich dürfen auch andere Schüler höherer Klassen weiterhin bei Bedarf das Streitschlichterzimmer in der zweiten großen Pause aufsuchen; der Einsatz als Pate ist lediglich ein Zusatzangebot speziell für die ganz Kleinen, wo es erfahrungsgemäß viel Redebedarf gibt.

Dass die Jugendlichen dabei unter Schweigepflicht stehen, versteht sich von selbst. Viel schwieriger ist es, im Umgang mit erhitzten Gemütern Ruhe zu bewahren und dafür zu sorgen, dass beide Seiten zu Wort kommen. Ermutigen, aber auch Steuern und Bremsen, wenn die Emotionen überkochen– alles Facetten der Streitschlichtung, die auch als geschickte Gesprächsleitung oder Moderation zu verstehen ist, wenn sie gelingen soll.
„Willst du meine Meinung dazu hören?“, „Lass ihn ausreden!“ oder „Redet ohne Schimpfwörter miteinander!“ waren einige der Sätze, die im Sitzkreis erarbeitet und als zielführend erachtet wurden. Andere auszulachen, ungeduldig und bevormundend zu sein hingegen wurden als „No-Gos“ empfunden. Dem „aktiven Zuhören“ kommt also eine ganz besondere Rolle zu, weshalb dieser Punkt auch vertieft behandelt wurde. Auch die 5 Phasen in der Streitschlichtung wurden intensiv besprochen und einzelne Kernpunkte davon in Form von Rollenspielen eingeübt.
So gerüstet dürfen die frischgebackenen SteitschlichterInnen bald ihrer Tätigkeit nachgehen. Nach wie vor werden sie dabei aber vom Lehrerduo Dehoust und Wolfart begleitet. Für diese kontinuierliche Weiterbildung sind zahlreiche Mittwochnachmittage vorgesehen, in denen die Streitschlichter ihre Fähigkeiten schulen und ausbauen können. Außerdem besteht hier die Möglichkeit, knifflige Situationen im Plenum aufzuarbeiten und nachzubesprechen. So wird sichergestellt, dass auch in zukünftigen Konfliktgesprächen souverän und überlegt vorgegangen werden kann. 
Daneben dürfen die jungen MediatorInnen immer wieder bei den „alten“ Streitschlichtern schnuppern bzw. hospitieren und von deren Erfahrungsschatz profitieren.
Die MDRS freut sich über so viel Engagement und wünscht den frischgebackenen Streitschlichtern und ihren Ausbildern viel Erfolg und auch Freude bei ihrer wichtigen Arbeit!

PuC

Waldtag

Das Geheimnis des Waldes

Um das „Geheimnis des Waldes“ zu lüften, trafen wir uns am 8. November 2022 bei strahlendem Sonnenschein mit dem Waldpädagogenteam von Hedu.
Wir, die Klasse 6d der Marion-Dönhoff-Realschule Brühl-Ketsch und ihre Klassenlehrerinnen, waren sehr gespannt auf diesen Tag im Wald. 

In der Nähe des Wildschwein-Geheges in Oftersheim wurden wir - neben den vier Waldpädagogen-auch von Emma, der erfahrenen Waldhündin begrüßt.
Wir setzen uns auf Sitzkissen und bekamen sehr anschaulich das Spiel erklärt. Rasch wurden die Rollen verteilt. Einige Schülerinnen und Schüler waren Eichen, Buchen und Kiefern, andere wiederum Pilzsorten. Je ein Baum und ein Pilz waren ein Team.

Im Wald hatten die Spielleiter Wassereimer verteilt. 
Aufgabe der Bäume und Pilze war es, an Wasser zu kommen.
Die Bäume suchten kleine Äste auf dem Waldboden zusammen und legten damit eine Wasserstraße zu den Eimern. Die Pilze wiederum machten mit den Rechen Bahnen bis zu den Wasserstraßen der Bäume. So entstand ein Wurzel-Pilz-Geflecht auf dem Waldboden.

An diesem Geflecht durften die Gruppen entlanglaufen, um mit kleinen Schwämmchen Wasser aus den Wassereimern zu holen und den leeren Eimer beim Baum zu füllen. Davon profitierten auch die Pilze, denn pro Eimer Wasser gab es einen Energiepunkt.

In der anschließenden Reflexionsrunde stellten wir fest, dass die Baum-Pilz-Gruppen am besten abgeschnitten hatten, die sich gut abgesprochen und gut zusammengearbeitet hatten.

Beeindruckt waren wir, als wir erfuhren, dass ein solch verworrenes Geflecht aus Wasserbahnen und Pilzgeflecht sich auch unter der Erde befindet. 
Endlich war Zeit für eine Frühstückspause. Das Arbeiten im Wald hatte uns hungrig gemacht. Wir packten unsere Frühstücksboxen aus und genossen die Pause in der Herbstsonne.

Danach waren wir bereit für die nächste Runde. Nun kamen die Tiere im Wald dazu. Die Tierkarten wurden verteilt. „Juhu, ich bin ein Wildschwein!“, freute sich Phil. Aber auch andere coole Waldtiere, wie Zecken und Borkenkäfer, waren dabei. Ziel war es dieses Mal, Energieperlen zu sammeln. 
Wir spielten insgesamt drei Runden. Die dritte war am spannendsten. Bäume und Tiere bekamen die Auswirkungen des Menschen zu spüren. 
Mehr verraten wir nicht. Vielleicht möchte auch eure Klasse einmal einen aktiven Tag im Wald verbringen und das Geheimnis des Waldes lüften. Uns jedenfalls hat das Waldspiel viel Spaß gemacht.

Eure Klasse 6d mit den Klassenlehrerinnen M. Hassler und K. Schneider

Weihanchtsgottesdienst

Weihnachtsgottesdienst an der MDRS am 19.12.2022

Nachdenklich, besinnlich, aber auch fröhlich – so klang das alte Jahr unter der Begleitung der Religionsfachschaft für die Schulgemeinschaft der MDRS in der katholischen Kirche in Brühl aus, wo man sich zum Weihnachtsgottesdienst versammelt hatte. Julia von Conrady und Birgit Keuter hatten ein stimmungsvolles und zugleich abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, bei dessen Umsetzung den Lehrerinnen zahlreiche Acht- und ZehntklässlerInnen tatkräftig zur Seite standen. 

Auch die Gitarrenkinder der sechsten Jahrgangsstufe trugen maßgeblich zum Gelingen der Feier bei, indem sie, unterstützt von ihren Leitern Jürgen Stöcker und Otfrid Kromer sowie Linda Wolfart und Thorsten Werner, musikalisch durch den Gottesdienst führten. 

„Wir dürfen (und sollen) hoffen!“ – das war die Botschaft der Mitwirkenden, und die Kerze der Hoffnung war es dann auch, die die drei bereits erloschenen Kerzen „Liebe, Frieden und Glaube“ schließlich wieder zum Leuchten brachte. Ein mehr als tröstlicher Gedanke in Zeiten eines Krieges direkt vor der Haustür! 
Mit einer eigenen kleinen Hoffnungskerze in der Hand traten die jugendlichen Kirchgänger schließlich den Rückweg an. 

PuC