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Herzlich Willkommen!

Herzlich willkommen auf der Homepage der Marion-Dönhoff-Realschule, Brühl/Ketsch.

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Beratungslehrkraft

Beratungslehrkraft der Marion-Dönhoff-Realschule Brühl/Ketsch

Beratungslehrerin an unserer Schule ist Frau Kläs, Realschullehrerin der Bertha-Benz-Realschule Wiesloch. Sie bietet Beratung für diejenigen, die bei schulischen Problemen eine Lösung suchen und dabei Unterstützung wünschen.

Die Beratungslehrkraft ist Ansprechpartner für

. Schülerinnen und Schüler

. Lehrerinnen und Lehrer

. Eltern

Beratungsthemen sind z.B.

.  Beratung bei Lern- und Leistungsschwierigkeiten

.  Fragen zur Schullaufbahn /weiterführenden Schulen

. sonstige Probleme in der Schule

. ggf. Herstellen von Kontakten zu Beratungsstellen

. Kooperation mit Lehrerinnen und Lehrern

Grundsätze der Beratung

ž Freiwilligkeit

ž Vertraulichkeit

ž Kostenfreiheit

Kontakt:

Eine Kontaktaufnahme ist telefonisch über das Sekretariat der Bertha-Benz-Realschule Wiesloch (06222 - 843703) oder per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. möglich.

Sprechtag: 

Die Beratung findet donnerstags nach Terminabsprache in der Marion-Dönhoff-Realschule statt. (In dringenden Fällen können wir auch einen Termin außerhalb der Sprechzeiten vereinbaren.)

Infoflyer (zum Download bitte anklicken)

Der kleine Prinz

Musicalaufführung „Der kleine Prinz“ am 24.05.2019

Für eine Schulaufführung fast schon zu perfekt war das, was die Schauspieler, Tänzer und Bandmitglieder aus unterschiedlichen Klassen der MDRS da ablieferten.

Ein nachdenklicher kleiner Prinz, überzeugend verkörpert von Yannik Geschwill, dem man seine Ernsthaftigkeit in jeder Sekunde abnahm, traf auf einen abgestürzten Piloten (Franziska Bösinger), der nicht nur unsichtbare Schafe zeichnen und Flugzeuge reparieren, sondern auch noch singen konnte, meisterhaft begleitet von den jungen Musikern der Schulband (Leitung: Jürgen Stöcker), die Lenny Kravitz‘ „Fly away“ in den Köpfen des gefesselten Publikums wohl auf immer und ewig mit dem sehnsuchtsvollen Gesicht des festsitzenden Piloten verknüpft haben.

Nachdem Pilot und Prinz festgestellt haben, dass sie auf einer Wellenlänge liegen (der vom Piloten gezeichnete „Hut“ wird vom Prinzen zielsicher als Schlange, die einen Elefanten gefressen hat, gedeutet), erzählt der ungewöhnliche Adelige vom Planeten B 612 allerlei Episoden seines aufregenden Lebens. Dabei erfahren Pilot und Publikum von der schönen, aber auch sehr selbstverliebten Rose, die der kleine Prinz auf seinem Heimatplaneten zurückgelassen hat. Wer auf der Bühne gesehen hat, wie sie durch ihre stolze, anmutige Erscheinung und Willensstärke den Raum für sich einnahm (auch das atemberaubende, detailreiche Rosenkostüm, eigens entworfen und maßgeschneidert von Mathematiklehrerin Marion Westphal-Kurzawa, trug zu dieser Wirkung bei), der konnte sofort verstehen, dass der kleine Prinz sie jahrelang vergöttert, beschützt und aufopferungsvoll gepflegt hatte.

Die Vielseitigkeit der jungen Schauspieltalente (großartig und verblüffend wandlungsfähig: Amy Reuther) ließ es zu, dass auch Tanzeinlagen (Choreographie: Daniela Scherz und Luis Fernández) die einzelnen Szenen untermauerten, sehr souverän und live begleitet von den Musikern der Schulband. Nicht zuletzt diese schnellen, überraschenden Wechsel zwischen Prosa, Tanz und Musik waren es auch, die das Theaterstück unglaublich kurzweilig machten, so dass die Zeit wie im Flug verging. Auch die ansprechenden Bühnenbilder, die trotz vergleichsweise weniger Requisiten immer stimmig und atmosphärisch dicht wirkten, sorgten dafür, dass man als Zuschauer sofort in den Bann gezogen wurde.

Und dann waren da natürlich noch die unfassbar authentisch wirkenden Figuren auf der Bühne: nur wenige Minuten waren es, die der hoffnungslose, in seiner Lethargie gefangene Säufer (beunruhigend realistisch dargestellt von Emily Page) nutzte, um seine ausweglose Sicht der Dinge („Ich trinke, um zu vergessen, dass ich trinke“) kundzutun – selbst wer die verquere Logik dieses bekannten Ausspruchs schon zigmal gehört hatte, wurde erneut gepackt durch das ausdrucksstarke Spiel der jungen Schauspielerin im Holzfällerhemd. Neben dem bekanntesten Alkoholiker der Literatur begegnete der kleine Prinz noch einer Königin ohne Gefolgschaft (noch einmal Emily Page), die überflüssige Befehle erteilt sowie einem Geschäftsmann (schon wieder Amy Reuther), der sogar die Sterne besitzen möchte. Körperlich fit musste Amy Reuther in ihrer dritten Rolle als gestresster Nachtwächter sein, der damit beschäftigt war, alle paar Sekunden zu seiner Laterne zu hetzen, um diese an- und wieder auszumachen. Grund: Ein Tag auf seinem Planeten dauert nur eine Minute! Die sonderlichste, furchteinflößendste Figur war jedoch die Schlange, faszinierend unberechenbar und großartig verkörpert von Béla Warin. Ihr halblautes, unheilvolles Zischeln sorgte für Gänsehaut beim Publikum; das wendige, geschmeidige Schlängeln des (eigentlich hochgewachsenen) Béla Warin auf dem Boden gehört wohl ebenso zu den unvergesslichen Momenten des Abends wie alles zuvor Genannte!

Bevor die zwielichtige Schlange den kleinen Prinzen (hoffentlich!) zu seiner Rose nach Hause brachte, lehrte ihn eine weitere Reisebekanntschaft das Wesen der Freundschaft und Liebe: Der Fuchs (Luis Fernández) ließ sich von ihm zähmen und machte dem Prinzen damit klar, dass er seine Rose liebte, auch wenn er mittlerweile wusste, dass es neben ihr noch viele andere Rosen auf anderen Planeten gab. Leichtfüßig, unbeschwert und charmant war das Spiel des Fuchses, der mit seinem lebensechten Erscheinungsbild, den flauschigen Ohren und dem buschigen Schwanz sicherlich den Streichelreflex bei so manchem jungen Zuschauer auslöste.

Und so „perfect“, wie die ganze Aufführung war – Regisseurin Sandra Mercatoris konnte entspannt in den Zuschauerreihe sitzen, während die Akteure selbst für einen reibungslosen Ablauf auf und hinter der Bühne sorgten - , endete die Darbietung auch: Zu den Klängen von Ed Sheerans gleichnamigen Song durfte man den kleinen Prinzen begleiten, als dieser alle Stationen seiner Reise noch einmal durchlebte in einer Art Rückblende. Diese führte ihn am Ende dahin, wo alles begonnen hatte: Zu seiner geliebten Rose.

Der „Kleine Prinz“ war (nach „Odysseus“ und „Hausaufgaben - mal anders“) die dritte Aufführung der Theater- und. Musical-AG (Leitung: Sandra Mercatoris, Linda Wolfart und Sebastian Köppe) und zugleich der Beweis dafür, dass sich die Gruppe mittlerweile gut gefunden hat: ALLE Schauspieler wirkten aktiv (meist sogar in mehreren Rollen) mit, alle sorgten durch ihr umsichtiges Wirken dafür, dass individuelle Stärken optimal eingesetzt und als echtes Team agiert werden konnte – das Ergebnis sprach für sich! Dass die SchülerInnen dabei nicht nur als Schauspieler, sondern auch als Sänger, Tänzer, Choreographen und Kostümbildner aktiv waren, zeigt, wie groß das (berechtigte!) Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten mittlerweile ist.

Dazu hat sicherlich auch das gemeinsame Probewochenende in Mannheim beigetragen, das die Gruppe noch enger zusammenwachsen ließ. Neue Ensemblemitglieder wie Mira Warin (sensationell als Showgirl und Händler im Einsatz) und Oliwer Müller (unvergessen in seinen Rollen als Rosenbusch und Weichensteller) konnten ein erfolgreiches Debüt feiern, das sie hoffentlich darin bestärkt, wieder den Weg auf die Bühne zu finden.

Auch die Zusammenarbeit mit den begabten Musikern der Schulband – Leiter Jürgen Stöcker konnte entspannt die Aufführung genießen und sogar einige Fotos schießen, während seine Zöglinge routiniert die Bühne rockten – war extrem fruchtbar und schoss das Musical durch die stimmigen Live-Einlagen in die oberste Liga!

Wir freuen uns schon auf das nächste Projekt!

 

Bleibt zu hoffen, dass die situationsbedingte Zwangspause alle Beteiligten nicht davon abhält, mit gleichbleibendem Elan ähnliche Projekte ins Leben zu rufen, sobald wieder grünes Licht dafür gegeben wird.

Fürs laufende Schuljahr war ursprünglich eine Adaption des aus dem Jahr 1844 stammenden Klassikers „Struwwelpeter“ von Heinrich Hoffmann geplant („Struwwelpeter 2020“). Leider verhindert die Coronapandemie nun wohl die ursprünglich für Anfang Juli geplante Aufführung.

Je nachdem, welche Möglichkeiten die Bestimmungen der kommenden Wochen zulassen, ist aber ein „Videodreh“ als Ersatz angedacht.

Informationen dazu werden, sobald weitere Einzelheiten bekannt sind, auf moodle bereitgestellt.

C. Puchta

Abschlussfeier 2020

Feiern im Coronajahr: Trotz Abstand große Nähe - Die Abschlussfeier der MDRS am 24.07.2020

„Hier sitzt er nun: der erste Covid-19-Jahrgang der Marion-Dönhoff-Realschule – und er wird hoffentlich auch der letzte bleiben!“

Mit diesen Worten eröffnete Schulleiter Martin Jendritzki die Verabschiedungsfeier zu Ehren der insgesamt 126 AbsolventInnen, die die Schule in diesem so besonderen Schuljahr verlassen. Und besonders war auch der Ablauf der Feierlichkeiten. Um den Coronabestimmungen, aber auch dem (verständlichen) Wunsch der SchülerInnen und Eltern nach einem angemessenen würdigen Rahmen gerecht zu werden, hatte man den Ort des Geschehens in die schuleigene Sporthalle verlegt, statt wie sonst in der Brühler Festhalle zusammenzukommen.

Anstelle einer gemeinsamen Veranstaltung für alle Schulabgänger fanden dort von 8.30 Uhr bis 14.30 Uhr fünf separate Feiern für die insgesamt fünf Abschlussklassen hintereinander statt. Nur die engsten Mitglieder des Familienverbandes und die Klassenleiter durften anwesend sein, damit die strengen Abstandsregeln eingehalten werden konnten.

Dass es dennoch eine gelungene Feier wurde, dafür hatten sich Schulleitung, Lehrer- und Elternschaft allerhand einfallen lassen: Bereits zu Beginn sorgten die schuleigenen Musiker mit ihrer schmissig-federleicht daherkommenden Version von „Billie Jean“ dafür, dass das für solche Anlässe eher unübliche Ambiente im Nu vergessen war und die Turnhalle augenblicklich in einen Festsaal mit Bühne verwandelt wurde.

Auch das zweite Instrumentalstück („Wonderful World“), wunderbar feierlich vorgetragen, machte noch einmal deutlich, dass man nicht gewillt war, sich die gute Laune nehmen zu lassen – allen Corona-Widrigkeiten und Einschränkungen zum Trotz.

Die festlich herausgeputzten Abschlussschüler (Jendritzki: „Ihr seht fantastisch aus!“) durften – selbstverständlich in gebührendem Abstand zum Nebenmann – an freistehenden Tischen platznehmen, die liebevoll für sie dekoriert und vorbereitet waren. So erwartete jede(n) Schüler(in) eine persönliche Grußkarte des Klassenleiters, oftmals mit aufwendig arrangierten Fotomotiven versehen und individuell auf den jeweiligen Schüler zugeschnitten. Außerdem fand jeder Absolvent dort einen selbstgebackenen Glückskeks, ein gekühltes Getränk und einen Flaschenöffner vor. Den benötigten die Jugendlichen, um schließlich mit ihren Klassenleitern und Schulleiter Jendritzki auf ihren Erfolg anzustoßen – selbstverständlich aus der Distanz heraus!


Klasse 10c - Abschluss 2020

Zuvor fand jedoch Schulleiter Martin Jendritzki lobende Worte für die jungen Menschen, die sich sowohl aufs Erscheinungsbild (siehe oben!) als auch auf den Umgang mit der Ausnahmesituation bezogen: „Ihr habt bewiesen, dass ihr mit solchen Überraschungen umgehen könnt.“ Der Lockdown habe die Absolventen nicht aus der Bahn geworfen auf ihrem Weg zum Schulabschluss, jedoch einmal mehr vor Augen geführt, welch wichtiger Ort der Gemeinschaft die Schule sei, der sogar von den allermeisten Schülern vermisst werde. Umso größer sei die Freude gewesen, die Klassenkameraden nach vielen Wochen der Isolation dort wiederzusehen, auch wenn es vereinzelt nicht leicht gewesen sei, diese auf Anhieb wiederzuerkennen aufgrund von Gesichtsmasken, „leichten Coronakilos auf den Hüften und interessanten sich entwickelnden Coronafrisuren“. Der souveräne Umgang mit den ungünstigen Bedingungen in der Zeit der Prüfungsvorbereitung habe die Jugendlichen jedoch innerlich wachsen lassen, und so schloss Jendritzki seine Rede mit folgendem Wunsch: „Verlasst die MDRS nicht nur mit einem Zeugnis, sondern auch mit einem gestärkten Selbstvertrauen!“


Klasse 10d - Abschluss 2020

Auch Schulverbandsvorsitzender Jürgen Kappenstein schloss sich dem Schulleiter an und ließ (pandemiebedingt) per Videobotschaft seine Glückwünsche übermitteln, auch im Namen des Brühler Bürgermeisters Dr. Ralf Göck. Um seine Verbundenheit mit der Schule unter Beweis zu stellen, ließ er es sich nicht nehmen, doch noch zu einer der fünf Feiern persönlich zu erscheinen, was die SchülerInnen der Klasse 10b sicherlich gefreut haben dürfte.


Klasse 9d - Abschluss 2020

Nun kam die Reihe an die Klassenleiterteams, die sich jeweils in fünf Einzelveranstaltungen - schließlich musste die Halle vor und nach jeder Feier umfassend gereinigt werden - von ihrer Klasse verabschiedeten. Dabei war die Spannbreite groß: mal humorvoll-heiter, mal philosophisch-ernst wurde das Wort an die Zöglinge gerichtet, die von den Lehrerteams über viele Jahre begleitet worden waren. Allen Reden gemeinsam war daher eine gewisse Wehmut und Verbundenheit.


Klasse 10b - Abschluss 2020

Roland Belzner, Klassenleiter der Hauptschulabschlussklasse 9d, brachte es auf den Punkt: „Danke für die tolle Zeit! Ich hätte euch gerne noch länger auf dem Weg zur Freiheit begleitet! Ihr werdet mir fehlen, macht’s gut!“

Um auch dem verbleibenden Kollegium die Möglichkeit zu geben, sich – trotz angeordneter körperlicher Abwesenheit – von den Schülern zu verabschieden, waren persönliche Grußbotschaften an jeden einzelnen Abschlussschüler von den Lehrern als Sprachnachrichten aufgenommen worden, die den AbsolventInnen und deren Gästen nun vorgespielt wurden. Auch hierbei war die Bandbreite wieder riesig, die Texte so individuell wie ihre Sender und natürlich Empfänger: von lustig bis nachdenklich war alles dabei; witzige Anekdoten aus dem Unterricht fanden ebenso Eingang wie ernsthaft vorgetragene Worte des Dankes und eigens für diesen Tag umgedichtete und gesungene Lieder – die zugrundeliegende Wertschätzung war auch hier wieder spürbar und rührte so manchen Absolventen zu Tränen, so dass Schulleiter Jendritzki des öfteren auf bereitliegende Taschentücher verwies.


Klasse 10a - Abschluss 2020

Dies änderte sich auch nicht, als die Schülersprecher der einzelnen Klassen zum Mikrofon griffen, um ihre vorbereiteten Reden zu halten. Diesmal war es an Eltern und Lehrern, nach Taschentüchern Ausschau zu halten, denn es waren erstaunlich offene, reife und rührende Worte, die da ausgesprochen wurden. So wurden die Lehrer als „Mutmacher und Unterstützer“ gelobt, die MDRS habe „etwas, was andere Schulen nicht haben, nämlich Zusammenhalt“, ein junger Redner sprach gar von seiner „Klassenfamilie“, die sich im Laufe von „sechs wunderschönen Jahren an dieser Schule“ entwickelt habe: „Am Anfang haben wir uns nicht gekannt, am Ende gehen wir als Freunde!“

Auch der (sogar sonntägliche) Einsatz der Lehrer wurde gelobt; die Prüfungsvorbereitung sei dadurch auch während der Schulschließung möglich und gut machbar gewesen.

Als am Ende der Veranstaltung die Schüler ihre Zeugnisse abholen durften – die Coronaregelungen verhinderten ein persönliches Aushändigen durch den Klassenleiter – war endgültig offensichtlich geworden, dass das vermeintlich so unpassende Flair einer Sporthalle völlig in den Hintergrund getreten und machtlos war gegenüber der feierlichen Atmosphäre, die alle Akteure durch ihr Wirken vor und hinter den Kulissen herbeigezaubert hatten.

Eine schöne Idee hatten die Eltern des Abschlussjahrgangs: Sie hatten das Lied „Geiles Leben“ umgedichtet in „Wir wünschen euch ein geiles Leben“ und spielten es ab, während ihre Kinder sich die Zeugnisse abholten.

Für ihre überragende Leistung als Klassenbeste im 10er-Jahrgang (M-Niveau) wurden dieses Jahr vier Schülerinnen geehrt, nämlich Zoé Burkhard (Klasse 10a, Notendurchschnitt 1,4), Angela Maria Thiemann (Klasse 10b, Notendurchschnitt 1,7), Valentina Schembri (Klasse 10c, Notendurchschnitt 1,6) und Celine Geutner (Klasse 10d, Notendurchschnitt 1,5).

In der Hauptschulabschlussklasse 9d (G-Niveau) durfte sich Evelina Wagner über einen Schnitt von 2,3 freuen, der sie als Klassenbeste auszeichnete.

Stolz konnten auch Jana Sessler (Klasse 10b), Jessica Kockel (10c), Marla Heckermann (10c), Eris Osmani-Wiedmaier (10c), Niklas Ranft (10d), Mats Hargefeld (10d), Devin Teutsch (10d) und Joel Martin (10d) sein, die allesamt Traumnoten von 1,6 bis 1,9 erzielten.

Als am Ende die eigens bestellten schwarzen Absolventenhüte nach amerikanischem Stil in die Luft geworfen wurden, waren sich wohl alle einig, dass es gelungen war, das Beste aus der ungewöhnlichen Situation zu machen.

Die Abschlussfeier wird allen Beteiligten in guter Erinnerung bleiben, denn trotz des staatlich verordneten Abstands war das Gefühl von großer emotionaler Nähe immer spürbar.

Tag der offenen Tür

Tag der offenen Tür am 07.03.2020 

Schulleiter Martin Jendritzki und Konrektor Kristof Schalk durften sich über zahlreiche Besucher freuen, als die MDRS am Samstagmorgen zum „Tag der offenen Tür“ einlud.

 

Neben hilfreichen Informationen zur Anmeldung erfuhren die Gäste Wichtiges zum Stundenplan und zu den vielfältigen Angeboten am Nachmittag. Bereichert wurden diese Angaben durch einige Schüler der MDRS, die die Ausführungen der Erwachsenen mit Erfahrungen aus erster Hand auflockerten und ergänzten. Bei den angehenden Fünftklässlern entstand so ein lebendiges Bild des Schullebens.

Dann stand es den Besuchern frei, selbständig durchs Schulhaus zu stromern oder sich einer der vielen Gruppenführungen anzuschließen, die die Besucher von Attraktion zu Attraktion führten. Um Staus und übermäßigen Ansturm zu vermeiden, hatte sich Organisatorin Michelle Michel für jede Gruppe einen eigenen Laufplan überlegt. Schülerinnen und Schüler verschiedener Klassenstufen führten die Besucher, zusammen mit einer Lehrkraft, zu den verschiedenen Klassenzimmern und Fachräumen, wo unterschiedlichste Ausstellungen, Darbietungen, Informationen und Mitmachstationen warteten. 

Da wurde beispielsweise Werbung für das Fach Französisch gemacht, das die Schüler ab Jahrgangsstufe 6 erlernen können, indem drei junge Schauspieler eine Einkaufsszene in der Fremdsprache zum Besten gaben. Gleich nebenan konnten die Neuzugänge erfahren, was sich hinter den Begriffen „Lernwerkstatt“ und „Coaching“ verbirgt, und wieder ein paar Schritte weiter informierten die Schulsanitäter und Streitschlichter fachmännisch über ihre hochprofessionelle Arbeit. 

Im Erdgeschoss erklärte Musik- und Gitarrenlehrer Jürgen Stöcker, was es mit der „Gitarrenklasse“ auf sich hat, die bereits zu Beginn der Veranstaltung (wie auch die hauseigene Schulband) eine überzeugende Kostprobe ihres Könnens gegeben hatte.

 

Auch der Infostand zur Beratung beim Vorliegen einer Lese-Rechtschreib-Schwäche war gut besucht – Deutschlehrerin Nicola Pfahler hatte ein offenes Ohr für die Belange der betroffenen Familien und gab Auskunft über mögliche Hilfestellungen. 

Genauso interessant war das, was die engagierten Schülerinnen am „Fairtrade“-Infostand berichteten. Mit Deutschlehrerin Lena Schwermann setzen sie sich dafür ein, dass in Zukunft an der Schule noch mehr fair gehandelte Produkte verkauft werden.

 

Wer vom Anblick der Bio-Schokolade hungrig geworden war, konnte sich im Schülercafe´ diverse Leckereien holen ohne schlechtes Gewissen: Schulsozialarbeiter und Cafébetreiber Sebastian Köpp ist es seit Langem ein Anliegen, dort gesunde sowie ökologisch vertretbare, hochwertige Bioprodukte zu verkaufen. Für wenig Geld kann man sich dort auch an normalen Schultagen leckere Naturjoghurts mit diversen Toppings aus Haferflocken holen. 

Ganz ohne Geldbeutel gab es noch ofenwarme „Dönhoffkekse“ in der Schulküche. Jeder Besucher konnte dort den fleißigen BäckerInnen über die Schulter schauen und sie bei der Produktion beobachten. AES-Lehrerin Gerlinde Müller gab Einblick in die Vielfältigkeit ihres Fachs, zu dem auch alte Handwerkskünste wie das Filzen gehört, das von einigen Schülerinnen vorgeführt wurde. 

In den Technikräumen durfte man Zehntklässlern beim Fertigstellen ihrer Abschlussarbeiten zusehen. Während des Lötens, Schleifens und Sägens fanden die Jugendlichen noch genug Zeit, Fragen neugieriger Besucher zu beantworten und ihnen Sinn und Funktion ihrer sehr individuellen Werke zu erklären. 

Alle Sinne wurden angesprochen im Zimmer von Silvia Fricke, wo man Gerüche „erschnüffeln“, ein Gehörmemory spielen und in geheimnisvollen Fühlkästen Dinge ertasten konnte. 

Eine besonders aufregende Art des Tastens durften Unerschrockene in den BNT-Räumen bei Nadja Haag und Beatrix Prinz erleben, wo stattliche Achatschnecken gefüttert werden konnten. Die Beschaffenheit der „Raspelzunge“ eines solchen Urgetiers beim Abschlecken der Zuckerlösung vom Finger bleibt den Mutigen sicher noch lange in Erinnerung! 

Verblüffendes erfuhren die Besucher bei den BNT-Lehrerinnen Sandra Mercatoris und Kerstin Schneider. Zusammen mit ihren SchülerInnen aus der fünften Jahrgangsstufe hatten sie spannende Versuche zu naturwissenschaftlichen Phänomenen vorbereitet, die für großen und stetigen Zustrom sorgten. Ob es darum ging, einen Wasserstrahl durch ein elektrisch aufgeladenes Stäbchen abzulenken oder aber Alkohol und Wasser zu gleichen Teilen in ein Reagenzglas füllen, stets durften die jungen Gäste aus der Grundschule selbst Hand anlegen und ihren Forschergeist ausleben. 

Dies galt auch für die Physikräume. Hier hatten Patrick Sauer und Ute Lashgari mit ihren Schülern spannende Experimente und Mitmachstationen zu aktuellen Themen wie der Sonnenenergie aufgebaut.

Moderne, zukunftsweisende Themen standen auch in den PC-Räumen im Mittelpunkt. Hier zeichnete Medienbildungslehrer Roland Belzner ein spannendes Bild seines Fachs mit all seinen Möglichkeiten. Dass die MDRS sogar über zwei 3D-Drucker verfügt, kam bei den Besuchern gut an. Belzner wies darauf hin, dass die Geräte auch interdisziplinär verwendet würden, beispielsweise zum Ausdrucken von Modellen für geplante Schülerarbeiten im Fach Technik.

Wem nach all den Eindrücken der Kopf schwirrte, der konnte spätestens nach dem Betreten des im Keller gelegenen abgedunkelten Medi(tations-)raums neue Kraft tanken, wo Deutschlehrerin und Achtsamkeitsexpertin Renate Czemmel mit ihren Schützlingen aus der Unterstufe Entspannungstechniken vorführte, die sie auch im Unterricht anwendet. Traumreisen, Wettermassagen und Yogabestandteile sorgen dafür, dass Schüler lernen, angestaute Energie so loszuwerden, dass sie wieder bereit sind für konzentriertere Unterrichtsphasen. Die wohltuende Atmosphäre des liebevoll eingerichteten Raumes mit all seinen Kerzen und der mit Tüchern verhangenen Decke übertrug sich augenblicklich auf viele Besucher.

Wie wichtig eine gut funktionierende Klassengemeinschaft ist und wie man eine solche fördern kann, machte Schulsozialarbeiter Sebastian Köppe im Eingangsbereich der Schule deutlich, indem er die Besucher kurzerhand in einige Teambildungsspiele involvierte. Die 5. und 6. Klassen kommen alle drei Wochen in den Genuss einer solchen, nie gleichen Stunde unter der Leitung von Köppe und Schulleiter Martin Jendritzki. Auf dem Stundenplan heißt dieses ungewöhnliche Fach „GKS“ („Gemeinsam K/klasse sein“), das bei den Schülern sehr beliebt ist. Oft wird dafür das Klassenzimmer gegen die Sporthalle oder den Sportplatz eingetauscht.

Und Letzterer war dann auch Endpunkt aller Führungen. SportlehrerInnen Daniela Scherz und Thorsten Werner begrüßten die jungen Gäste in der hellen, freundlichen Halle und luden sie ein, die farbig bemalte Kletterwand zu bezwingen, Seilzuspringen, ihre Zirkustauglichkeit beim Tellerdrehen unter Beweis zu stellen (ein Highlight im Schulleben der MDRS stellt alle zwei Schuljahre das große Zirkusprojekt dar) oder sich einfach beim Ballspielen auszupowern. Dass sich kurz vor 13 Uhr immer noch viele Gäste in der Halle tummelten, zeigt, wie wohl sich die jungen Besucher dort fühlten. Nicht nur deshalb darf getrost davon ausgegangen werden, dass man viele junge Gesichter im September zu Schuljahresbeginn wiedersehen wird!

 Text und Fotos: C. Puchta